Punkte, die vor dem Livegang entschieden oder geprüft werden sollten.
Neue Themen — zwei offene Punkte
Der Name war ein anderer: Gesucht war „Cabel e. V.". In Leipzig gibt es den nicht. Gemeint ist mit hoher Wahrscheinlichkeit CABL e. V. — „Clearingstelle und Anonymer Behandlungsschein Leipzig". Der Verein macht keine Migrationsberatung, sondern verschafft Menschen ohne Krankenversicherung oder ohne Papiere eine ärztliche Behandlung. Deshalb steht er unter Gesundheit, in der neuen Frage „Was mache ich, wenn ich keine Krankenversicherung habe?", und nicht unter Behörden.
Noch zu prüfen: Die Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE) läuft in Leipzig über den Caritasverband Leipzig e. V., Ruth-Pfau-Straße 2. Anschrift und Sprechzeit ließen sich nur über eine einzige Quelle belegen, weil caritas-leipzig.de automatisierte Abrufe sperrt. Darum steht die Caritas im Text namentlich, aber ohne Adresse und Uhrzeit. Ein Anruf genügt, dann trage ich die Angaben nach.
Einzeln belegt und daher vorsichtig formuliert: die Postausgabe-Zeiten der Leipziger Oase (Mo–Fr 12:30–14:30 Uhr) und die Postzustelladresse im Tagestreff INSEL („auf Anfrage"). Beides stammt von der jeweiligen Trägerseite. Die Öffnungszeiten beider Häuser sind doppelt belegt.
„Deutsch Startklar“ — Stand Entwurf
Bewusst allgemein formuliert: Das Angebot steht im Bereich Sprache bei der Frage „Wo kann ich kostenlos Deutsch sprechen?“ — in der gleichen Umgebung wie die Sprachcafés, also dort, wo Menschen nach einer Sprechgelegenheit suchen. Weil das Konzept ein Entwurf ist, stehen kein Wochentag, keine Uhrzeit und kein Startdatum auf der Seite, sondern nur Dauer, Rhythmus, Ort und die Telefonnummer. So muss beim Start der Pilotphase nichts korrigiert werden.
Als eigenes Angebot gekennzeichnet: Die Karte trägt die Zeile „Kostenloses Angebot des language coach institute“. Der Text sagt außerdem ausdrücklich, dass der Workshop keinen Integrationskurs ersetzt. Beides trennt das eigene Angebot klar von den unabhängigen Beratungsstellen auf dieser Seite.
Nachzutragen, sobald entschieden: Wochentag und Uhrzeit, Beginn der Pilotphase, und ob es eine feste Raumnummer gibt. Alle drei Angaben lassen sich in einem Satz ergänzen — sie müssen dann allerdings in alle 14 Sprachen nachübersetzt werden.
Karten & Routenstart
Bewusste Entscheidung gegen die eingebettete Karte: Eine Einbettung lädt Inhalte von einem fremden Server und braucht deshalb eine Einwilligung — die Zwei-Klick-Lösung, die vorher hier stand. Jetzt sind „Karte öffnen" und „Route planen" Links: Die Seite selbst lädt nichts von Dritten, es ist keine Einwilligung nötig, und die Datenschutzerklärung wird um einen ganzen Abschnitt kürzer.
Karte führt zu OpenStreetMap, Route zu Google Maps. Die Ausnahme für die Route ist Absicht: Für die Fahrplanauskunft im Nahverkehr gibt es keine gleichwertige Alternative, und genau die ist für die Zielgruppe der eigentliche Nutzen. Beides öffnet in einem neuen Fenster.
Warum die Route vorher falsch begann: Die alten Links enthielten nur das Ziel. Ohne Startpunkt rät Google Maps — und nimmt den zuletzt bekannten oder über die IP-Adresse geschätzten Ort. Jetzt fragt der Knopf zuerst den Gerätestandort ab und setzt ihn als Start. Wird die Freigabe verweigert, startet die Route an der Bauhofstraße 3–5. Als Verkehrsmittel ist der ÖPNV vorgewählt.
Wichtig: Die Standortabfrage funktioniert nur über HTTPS. Auf der Live-Domain greift sie; beim Öffnen der Datei vom Desktop nicht — dort startet die Route immer an der Bauhofstraße.
Schriften
Überschriften in Tinos (metrisch identisch zu Liberation Serif), Text in Carlito — die CI-Schriften in ihrer Web-Entsprechung, beide frei lizenziert.
Geändert: Der Google-Fonts-Link ist entfernt. Die Schriften werden aus dem Ordner fonts/ geladen; legen Sie die vier woff2-Dateien dort ab (Anleitung liegt bei). Fehlen sie, greift die Systemschrift und die Seite bleibt voll nutzbar.
Für Arabisch, Farsi, Paschto und Tigrinya bewusst keine Webfont — das Gerät bringt die passende Schrift mit, eine eingebundene wäre megabyteschwer.
Sprachen — Stand
Vollständig übersetzt ist die Bedienebene: Fragen, Themennamen, Kacheln, Schritt-Karten, Notrufbeschreibungen, Abschnittstitel, der Schulblock und die Wochentage in den Sprechzeiten. Wer kein Deutsch liest, findet sein Thema also in der eigenen Sprache — darauf kam es an.
Dazu je Frage eine Kurzantwort in leichter Sprache. Der ausführliche deutsche Text bleibt darunter stehen, ebenso Adressen und Telefonnummern: die liest man in jeder Sprache gleich und muss sie nur an einer Stelle pflegen.
Zwölf Sprachen plus einfaches Deutsch: Arabisch, Ukrainisch, Russisch, Farsi/Dari, Paschto, Türkisch, Kurmancî, Tigrinya, Somali, Englisch, Französisch, Spanisch. Arabisch, Farsi/Dari und Paschto laufen von rechts nach links; die deutschen Passagen bleiben darin linksbündig, damit sie lesbar bleiben.
Aufbau: Die Seite lädt nur die gewählte Sprache nach (lang/ar.json und so weiter, je 12 KB). Fällt eine Datei aus, zeigt die Seite die deutsche Fassung und einen Hinweis in der gewählten Sprache. Die Sprachwahl wird im Browser gemerkt.
Bitte prüfen lassen: Vor dem Livegang je Sprache eine muttersprachliche Kontrolle, besonders bei Tigrinya, Kurmancî, Paschto und Somali. Jede Sprachdatei ist einzeln korrigierbar, ohne die Seite anzufassen. Nicht übersetzt sind bewusst nur die internen Teile dieses Entwurfs: dieser Kasten, die Quellenliste und der Kopfstreifen.
Nutzung ohne flüssiges Lesen
Für Teilnehmende aus Alphabetisierungs- und Zweitschriftlerner-Kursen ist die Seite auf Symbole umgestellt: jedes Thema hat ein eigenes Piktogramm und eine eigene Farbe, jede Frage trägt das Symbol ihres Themas, Schrittkarten und Notrufnummern sind bildhaft statt textlastig.
Zusätzlich hat jede Antwort den Button Vorlesen: Der Text wird auf Deutsch vorgelesen — hörend verstehen viele deutlich mehr, als sie lesen können. Genutzt wird die Sprachausgabe des Geräts, es braucht also keine zusätzliche Technik auf dem Server.
Jetzt zweisprachig: Ist eine Sprache gewählt, liest die Funktion die Kurzantwort in dieser Sprache vor, sofern das Gerät eine Stimme dafür hat — sonst den deutschen Text. Für Kurmancî, Tigrinya und Somali gibt es auf den meisten Geräten keine Stimme; dort bleibt es beim deutschen Vorlesetext.
Recht — was eingebaut ist
Impressum und Datenschutzerklärung liegen als eigene Seiten bei (impressum.html, datenschutz.html), verlinkt aus dem Fuß. Die Seite läuft auf einer eigenen Domain (start-in-leipzig.de, gehostet bei all-inkl.com). Offen sind nur noch der AZAV-Zertifizierer im Impressum und die Speicherdauer der Server-Protokolle in der Datenschutzerklärung (gelb markiert).
Kein Cookie-Banner nötig: Die Seite setzt keine Cookies und lädt nichts von fremden Servern — Karte und Route sind Links, Google Fonts ist entfernt, die Schriften liegen lokal. Das Einzige, was überhaupt im Browser gespeichert wird, ist die Sprachwahl, und das nur, wenn jemand in der Sprachauswahl den Haken bei „Sprache merken" setzt. Ohne Haken wird nichts gespeichert; wird der Haken entfernt, löscht die Seite den Eintrag sofort. Damit sind Einwilligung und Widerruf an derselben Stelle, und ein Banner erübrigt sich.
Im Fuß steht in allen Sprachen: privates Angebot, keine Behörde, keine Rechtsberatung, verbindlich sind die Behörden, Haftung für Links, Stand-Datum. Das schützt gegen die zwei realen Risiken — Verwechslung mit einer amtlichen Seite und unerlaubte Rechtsdienstleistung.
Die vollständige Einordnung mit Fundstellen und Checkliste liegt als RECHTLICHES.txt im Ordner.
Beträge und Preise — was regelmäßig zu prüfen ist
Geldbeträge veralten schneller als Adressen. Diese Angaben stehen auf der Seite und gehören in jeden Prüfdurchlauf — zusammen mit Sprechzeiten und Telefonnummern:
- Kindergeld 259 € und Kinderzuschlag bis 297 € je Kind und Monat — Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. Ändert sich regelmäßig zum 1. Januar.
- Leipzig-Pass-Mobilcard 31,20 € im Abo, 35,00 € ohne Abo — Leipziger Verkehrsbetriebe. Tarifänderungen meist zum Jahreswechsel.
- Erhöhtes Beförderungsentgelt 60 € beim Fahren ohne gültiges Ticket — bundesweit einheitlich, zuletzt 2023 angehoben.
- Kostenbeitrag Integrationskurs 2,29 € je Unterrichtseinheit — BAMF, festgelegt in der Integrationskursverordnung.
- Fahrradwerkstatt 12 € pro Stunde in der VILLA — Angabe des Trägers, am ehesten veränderlich.
Dazu die Namen: Leistungen werden umbenannt. Das Bürgergeld heißt seit dem 1. Juli 2026 Grundsicherungsgeld; auf der Seite steht der neue Name, bei der ersten Nennung mit dem Zusatz „früher Bürgergeld", weil viele Menschen den alten Begriff kennen. Bei einer weiteren Umbenennung ist das in allen vierzehn Sprachen nachzuziehen.
Praktisch: Der Prüfdurchlauf sollte die Beträge nicht nur bestätigen, sondern jeweils die Quelle notieren, aus der die Bestätigung stammt — sonst beginnt die Recherche beim nächsten Mal von vorn.
Stand der Prüfung
Alle Angaben sind verifiziert — jeweils über die offizielle Website der Einrichtung plus eine zweite, unabhängige Quelle. Die „Prüfen"-Markierungen sind entfallen; wo sich eine Angabe nicht doppelt belegen ließ, steht jetzt keine Behauptung mehr, sondern der Weg zur aktuellen Auskunft.
Fünf Angaben wurden dabei korrigiert: die Anerkennungsberatung (IBAS statt ZAW als Hauptstelle), die Fahrradwerkstatt (ein Angebot statt zwei), der Preis der Mobilcard (31,20 € nur im Abo), das Schulverfahren (Online-Anmeldung und Bildungsberatung) und der Fahrtkostenzuschuss (fünf Kilometer). Details im Prüfbericht.
Weiter empfehlenswert: ein halbjährlicher Durchlauf über Sprechzeiten, Telefonnummern, Beträge (siehe nebenstehende Liste) und Bezeichnungen von Leistungen. Das Stand-Datum im Fuß dabei mitziehen.
Juristisch gegengelesen im Oktober 2026. Daraus geändert: der Notrufhinweis (eine SIM-Karte ist nötig, eine ausländische genügt), die Umbenennung des Bürgergelds, der Dokumentenhinweis (Empfehlung statt Pflicht — § 48 Aufenthaltsgesetz verlangt das Vorzeigen auf Verlangen, nicht das ständige Mitführen), der Einstieg bei der Postadresse, die Einwilligung für die gespeicherte Sprachwahl und der Startpunkt der Routenplanung.